Die Wurzeln der Landeskirchlichen Gemeinschaft
Die Wurzeln einer Bewegung zeigen ja auf woher sie kommt und wohin sie geht. Das zu wissen ist wichtig, um zu wissen mit wem Sie es zu tun haben.
Nachdem die Reformation Europa enorm verändert hatte kamen die Reformen aber wieder ins Stocken. Manches konnte nicht zu Ende gebracht werden. Unter den Evangelischen entbrannte ein Streit um die Rechtgläubigkeit. Das führte dazu, dass sich die Theologie immer mehr von der Praxis des Glaubens entfernte. Philipp Jacob Spener, Pfarrer, Oberhofprediger und schließlich Propst in St. Nicolai in Berlin, brachte eine weitere evangelische Erneuerungsbewegung auf den Weg. Ihm kam es darauf an, dass die Glaubensüberzeugungen auch im Alltag der Menschen konkret und erfahrbar werden. Er legte großen Wert auf das gemeinsame Bibellesen, dass durch Luthers Bibelübersetzung möglich wurde. Es wurden Bibeln gedruckt, verbreitet und in kleinen Kreisen miteinander gelesen. Das Gebet spielte ebenso eine wichtige Rolle wie die Idee Luthers vom Priestertum aller Glaubenden, bei dem nicht nur einer alles macht in der Kirche. Jeder Christ darf und soll sich einbringen. Kirche ist eine Versammlung derer, die sich gegenseitig ergänzen.
Von Spener und anderen ausgehend wurden später die Bereiche Bildung, Diakonie und Mission aufgegriffen und ausgebaut. Die Franck‘schen Stiftungen in Halle sind ebenso wie das Werk Bodelschwinghs‘ leuchtende Beispiele für die christliche Fürsorge an Schwachen, Kranken und Benachteiligten, wie auch für die Bildung.
Von diesen Wurzeln herkommend legen wir als Gemeinschaftsbewegung heute noch viel Wert auf Hilfe für Bedürftige, Pflege von Gemeinschaft und der Verbreitung der Botschaft von Jesus Christus. Das Wort Gottes ist uns dazu die unverzichtbare Grundlage. – Wenn Sie Fragen an uns haben können Sie uns gerne ansprechen. Kontaktadressen finden Sie hier.
Vielen Dank für Ihr Interesse.
Ihre Landeskirchliche Gemeinschaft